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Geschichte der Gemeinde Dörth

 

Wussten Sie schon, dass Dörth einmal
"Dinrod" oder "Denrod" hieß? Hier er-
fahren Sie mehr über Ihre Gemeinde
im Vorderhunsrück .



1334
Erste namentliche Erwähnung. Dörth ist als Rodedorf entstanden und hieß einmal Denrod. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts war Dörth einige Jahre von seinen Bewohnern verlassen. Noch im gleichen Jahrzehnt muss der Ort wieder entstanden sein.

1375
Erste urkundliche Erwähnung. Es handelt sich bei dem Schriftstück um einen Vertrag, in dem die zwischen dem Probst des Stiftes St. Martin zu Worms und seinem Kapitel vereinbarte Teilung des Zehnten aus dem Bereich des Gallscheider Gerichtes festgehalten ist. Dörth wird zu den Ortschaften geschlagen, die den Zehnten nicht an den Probst, sondern an das Kapitel zu leisten haben. Zehntherr "Decimator", war bis 1521 in Dörth das St. Martinsstift in Worms. In den alten Dokumenten ist von "Denrod" oder "Dinrod" die Rede. Die Bewohner von Dörth arbeiteten vorwiegend in der Landwirtschaft und im Wald.

1521
Der Kurfürst von Tier war "Decimator". Da der Ort zum Kurfürstentum Trier gehörte, blieb er in den Wirren der Glaubensspaltung des 16. Jahrhunderts bei der alten, der römisch-katholischen Kirche. Pfarrort war, soweit man zurück denken kann, Halsenbach. Näher als die dortige Pfarrkirche lag St. Quintin.

Seit 1556
ist St. Quintin allerdings Bestandteil der Pfarrei Halsenbach. Dörth gehörte zu den kleinsten Orten des Halsenbacher Kirchspiels und hatte zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges nicht mehr als fünf Feuerstellen.

18. Jh
Gegen Ende des Jahrhunderts muss eine Art kleiner Bevölkerungsexplosion erfolgt sein. Zwei Ergebnisse aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts darf man nicht übergehen, die den weiteren Gang der Dinge in Dörth bedeutsam fördern sollten: den Bau einer Kapelle und die Errichtung einer Schule.

19. Jh.
Zu Beginn des Jahrhunderts stand Dörth, wie das ganze linke Rheinufer, unter französischer Herrschaft. Die Franzosen nahmen eine grundlegende Veränderung vor: sie schafften den Zehnten und die Leibeigenschaft ab. Als die französische Herrschaft nach zwanzigjähriger Dauer vorüber war, kam Dörth mit der ganzen späteren Rheinprovinz nach Preußen.

1816
Innerhalb des errichteten Kreises St. Goar verblieb es zunächst in der Amtsbürgermeisterei Pfalzfeld, wie es in französischer Zeit gewesen war. Auf Wunsch der Bewohner wurde es jedoch 1817 zusammen mit Karbach dem Amt Halsenbach zugeschlagen. Damit war die alte Zuordnung aus kurtrierischer Zeit
wieder hergestellt.

1914-1918
Erster Weltkrieg

1922-1925
Bau einer neuen Kirche und einer neuen Schule.

1939-1945
Zweiter Weltkrieg. Die Gemeinde beklagte aus den beiden Kriegen 52 Gefallene und Vermisste. Möge die Botschaft des Denkmals auf dem Höchst verstanden werden.

1948/1949
Mit der Währungsreform und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bekam man auch in Dörth wieder festen Boden unter die Füße. Dörth wurde Sitz der neuen Pfarrgemeinde.

20. Jh.
Der wirtschaftliche Aufschwung der fünfziger und sechziger Jahre und die zunehmende Industrialisierung erfassten auch den Hunsrück. Wo einst schon die Kelten und die Römer ihre Straßen hergeführt hatten, entstand die linksrheinische Autobahn. Dörth hat auf seinem Gelände unmittelbaren Anschluss an die A 61 (AS Emmelshausen). Im angrenzenden Ortsteil Hirtenau befinden sich Autobahnmeisterei und
Autobahnpolizei.

1977
beteiligte sich die Gemeinde erstmals an dem Wettbewerb um das schönste Dorf im Bundesland Rheinland-Pfalz. In den folgenden Jahren bekam Dörth im Wettbewerb viermal auf höchster Ebene eine Silberplakette. Das ganze Dorf wurde zur Siegerehrung ins Kurfürstliche Schloss nach Mainz eingeladen. Heute ist Dörth eine attraktive Wohngemeinde und ein wichtiger Industriestandort in der Region.

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Dörth steht fest!


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Einwohner
der Gemeinde
570  
davon auslän-
dische Bürger
5
 
männlich
300
  
weiblich
270
  
evangelisch   
40
 
katholisch
500
 
sonstige
30
 
unter 6 Jahre
45
 
schulpflichtig
70
 
über 65
80
 
ältester
Einwohner
90 Jahre
 
 
 
 

Zur Geschichte
von Dörth können
Sie beim Ortsbürger-
meister das Buch
 
Ein Dorf im vor-
deren Hunsrück  
erwerben.

 
Ortsgemeinde D�, Am Dorngarten 13, 56281 D�, Tel.: 06747 3 94, Fax: 06747 59 74 37, info@doerth.de, www.doerth.de